Donnerstag, 27. Februar 2014

Eule auf der Brust

Zuallererst möchte ich mich gaaaanz herzlich für die lieben Kommentare zu meinen letzten Creadienstag-Posts bedanken. Ich hab mich echt riesig gefreut und bin mit einem breiten Grinsen umhergelaufen. Es freut mich wahnsinnig, dass euch meine Werke so gefallen und bedanke mich für eure lieben Worte. Ich hoffe, ich kann euch weiterhin mit meinen Werken begeistern. DANKE!

So, nun zum heutigen Post:

Nachdem ich anlässlich eines Geburtstages diesen Brustbeutel hier genäht hatte (einfach auf's Bild klicken, dann kommt ihr in den entsprechenden Post) ...


... wollte ich noch eine weitere Variante nähen. Gedacht, getan!


Doch irgendwie passte da was nicht! Als ich die Klappe dann öffnete, war mir auch klar, warum! Sie war schief! *grrr* Na ganz große Klasse! Das gefällt mir ja so gar nicht!


Mein Problem: ich mag vor allem "Änderungsschneiderei" ja nun mal gar nicht gerne betreiben! Somit liegt das das gute Stück hier rum und ist immer noch schief! Veilleicht sollte ich es nach England verkaufen, getreu dem Motto "Schief ist englisch und englisch ist modern!" Kennt jemand zufällig einen Engländer? ;-)

Habt noch eine schöne Restwoche!

Liebe Grüße
Meli

Dienstag, 25. Februar 2014

Tasche "Hin und Her"

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich mich gerade im Taschenfieber befinde? Ich sehe unterwegs zur Zeit nur noch Taschen! Ich kann die Leute nur anhand ihrer Taschen wieder erkennen! Das ist dock krankhaft, oder? ;-) Ob es dafür ein Heilmittel gibt? Vielleicht, indem ich sie euch zeige!

Ich hab also mal wieder ein bisschen rumgewerkelt, nachdem ich auf der Straße eine ähnliche Tasche entdeckt habe. Diesmal in grau/weiß, ganz schlicht und einfach - das kennt ihr ja schon von mir!


"Hin und Her" habe ich sie genannt, weil es mehrere Punkte zu beachten gibt:

1. Man kann sie sowohl rechts als auch links tragen!


2. Der Schulterriemen ist "abmachbar" und "umdrehbar" aufgrund Karabinerhaken! (Wozu, weiß ich allerdings auch nicht mehr so recht!)


3. Der Schulterriemen ist längenverstellbar: auf lang und wieder auf kurz und wieder auf lang ...


4. Die Klappe kann man sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite tragen!


5. Ich wollte eigentlich auf beiden Seiten außen noch eine Eingrifftasche mit Reißverschluss nähen, war aber zu gierig nach der fertigen Tasche, dass es mir erst wieder einfiel, als es zu spät war. Aber ich habe wenigstens an die Innentasche gedacht!


6. Ich bin hin und her gerissen, ob nicht doch noch ein Verschluss angebracht wäre. Es kann zwar an sich keiner reingreifen, da die "Eingriffschneise" doch recht lang ist, aber irgendwie fühlt sich's so offen an.


Schnitt: eigener, Material: Kunstleder (außen), Baumwolle (innen), keine Vlieseline

Ihr seht: ganz schön viele Hins und ganz schön viele Hers! Aber ich mag sie trotzdem und ich musste sie schon heftig gegenüber meinem Sohnemann verteidigen! Allerdings ist der eh neidisch auf alles, was ich mir nähe! Ich glaube, es wird Zeit, mal wieder etwas für ihn zu nähen!

Meine Tasche wandert heute natürlich wieder zum Creadienstag! Habt noch einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Meli

Sonntag, 23. Februar 2014

Ein gutes Paar: Mohn und Zitrone

Ich habe es endlich geschafft, mich mit meinem Blog auf Facebook zu verewigen. Zur Feier des Tages muss dementsprechend natürlich Kuchen her!

Wir mögen Mohn, wir mögen Zitrone, warum dann also nicht mal kombinieren? Gedacht, getan! Ergebnis: hmmmm, lecker!



Mohn-Zitronen-Muffins

240 g Mehl, 2 TL Backpulver, Prise Salz, 80 g Zucker in eine Schüssel geben und vermischen.

80 ml Öl, 2 Eier, 200 g Buttermilch, 1 Pck "MohnBack" (250 g) und abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone in einer anderen Schüssel verrühren. Dann die Mehlmischung unter die Mohnmasse rühren.

Teig in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen (180 Grad, Umluft 160 Grad) ca. 25 min backen. Abkühlen lassen.

Den Saft einer Zitrone mit 200 g Puderzucker verrühren. Guss auf die Muffins verteilen.

Und genießen!

Wenn ihr mir auf Facebook folgen wollt, klickt einfach auf den Button in der rechten Sidebar. Lieben Dank schon mal im Voraus!

Habt noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße
Melitta

Freitag, 21. Februar 2014

Buch-Tipp: Isch geh Schulhof

Vor einiger Zeit hatte ich hier ab und zu freitags das ein oder andere Buch vorgestellt. Ich glaube, dieses Ritual könnte ich mal wieder aufleben lassen, denn durch den Umstieg vom Auto auf die Öffentlichen für den Arbeitsweg komme ich doch wieder vermehrt zum Lesen.

Heute soll es also wieder ein Tipp für euch sein:


Philipp Möller, Aushilfslehrer an einer Berliner Schule, erzählt von seinem Schulalltag zwischen "Wieviel ist sechs mal sechs?" - "Sechsundsechzig?" - "Zwölf?" (Anworten von Viertklässlern, wohlgemerkt) und "es tud unz leit, das wier dich so geergat haben .. Deine 4e". Er erkennt, dass viele Schüler verwahrlost sind, dass Kinder mit HDAS ohne ihre Pillen nicht zu ertragen sind, dass Pausenaufsicht nur im Schutzanzug zu überleben ist und dass Lehrer sein echt anstrengend ist. Sprachliche Defizite, hohe Gewaltbereitschaft und soziale Störungen sind an der Tagesordnung. Sein Buch wirft einen Blick in das deutsche Bildungschaos, und auch wenn die Geschichten doch recht traurig stimmen, sind sie doch auch wieder urkomisch:

"Herr Mülla, Sommerferien sch'ab Türkei gegeht!"
"Du bist in den Sommerferien in die Türkei gegangen?", frage ich ihn ungläubig, woraufhin er stolz lächelt und nickt.
"Zu Fuß?"
"Ohaaaaaa, nein, is ieberweit", erklärt er mir. "Sch'ab mit Auto gegeht!"
Ich frage ihn, ob er wirklich mit dem Auto bis in die Türkei gegangen sei.
"Ja, sch'wöre!", entgegnet er und legt mit dem ernsten Blick eines Mafiabosses die rechte Hand aufs Herz.
"Also, du hast unten ein großes Loch ins Auto gesägt und bist dann mit dem Auto gegangen?", hake ich nach.
Er sucht angestrengt nach den richtigen Worten und erklärt mir dann, dass er "mit Auto gefahrt hat".


Seine Erkenntnis, dass Kinder die Fakten, die sie im Unterricht gelehrt bekommen, nicht hineinfressen sollen, um sie später wieder zu erbrechen und dass sie selbstständiges Denken lernen sollen, unterstütze ich voll und ganz. Ich kann nur hoffen, dass auch einige Lehrer mehr als nur einen Blick in dieses Buch werfen.

Schaut mal hier rein, falls ich euer Interesse geweckt habe. Dabei habe ich auch gerade entdeckt, dass im Januar der zweite Teil erschienen ist. "Isch bin dan mahl weck..."

Liebe Grüße
Meli

Donnerstag, 20. Februar 2014

Berlin hat eine Innenstadt ...

... äh, meine Tasche hat ein Innenleben!

Scherz beiseite! Ich habe es geschafft, in meiner Berlin-Tasche noch die Innenausstattung einzurichten. Aber ich gebe zu, dass das wirklich nicht mein Ding ist, im Nachhinein das Futter einzunähen! Kurioserweise wird es in den meisten Schnittmuster-Büchern so angegeben und ich bezweifelte schon immer, dass das eine gute Lösung ist. Jetzt habe ich die Bestätigung dafür! Es kommt nicht wirklich was Ordentliches dabei raus.


Aufgrund dessen, dass man die fertige Tasche schlecht unter die Nähmaschine bekommt, wird es einfach unsauber und man bekommt nicht jede Ecke zusammen genäht.


Aber gut, die Erfahrung muss man ja auch mal machen und dafür eignet sich ein Prototyp ja wunderbar. Ich werde die Tasche natürlich trotzdem nutzen, mal sehen, ob ich es nochmal auftrenne und korrigiere oder nur per Hand ein paar Stiche setzen werde. Aus Fehlern lernt man ja bekanntermaßen und die nächste wird besser!

Um eine Größenvorstellung der Tasche zu haben, hier noch ein Bild mit einem handelsüblichen Taschenbuch. (Ein Winker zu Inka! :-) )


Wer wissen will, worum es in dem Buch geht, schaut doch morgen einfach nochmal hier vorbei!

Liebe Grüße
Meli

Dienstag, 18. Februar 2014

Ein Prototyp

Ich bin gerade im totalen Taschenfieber. Und ich liebe diese Bowlingbags! Mein gekauftes Exemplar geht langsam kaputt, so dass eine neue her muss: Schnittmuster habe ich mir selbst erstellt (auf Grundlage meiner gekauften Version) und um zu sehen, ob alles passt, musste ein Prototyp her.


Eine Stickmaschine hat leider noch keinen Einzug bei mir gehalten, so dass ich mir mit meiner Nähmaschine behelfen musste. Ich bin noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis (vor allem bei den Rundungen), aber Übung macht ja bekanntlich den Meister!


Was soll ich sagen, der Schnitt hat perfekt gepasst, ich musste nichts korrigieren. So ein Glück müsste man immer haben!



Jetzt, im halbfertigen Zustand - denn innen ist sie noch nackig - merke ich, dass an den Enden des Reißverschlusses noch ein "Schniepel" zum Festhalten praktisch wäre, damit er sich leichter öffnen und schließen lässt. Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Jetzt muss nur noch das Innenleben einziehen!



Schnitt: eigener, Stoff: Ikea, Stoff Schriftzug: Riley Blake, Vlieseline: S320
(leider Farbabweichungen auf den Fotos, der braune Ton trifft eher zu)

Wie immer am Dienstag gibt es auch den Creadienstag. Schaut mal vorbei!

Liebe Grüße
Meli


Freitag, 14. Februar 2014

Die verborgene Sprache der Blumen

Ich kann einfach nicht anders, ich muss euch heute unbedingt ein Buch vorstellen! Es hat mich echt so beeindruckt, dass ich doch glatt meine Nähmaschine links liegen lassen habe!

Es ist ein Buch, dass ich eigentlich per Zufall ausgesucht hatte - eins von fünf, die man sich zusammen für einen Sonderpreis aussuchen konnte. Manchmal vertut man sich ja mit solchen Schnäppchen, aber manchmal ist auch genau das richtige dabei.

Lange Rede, kurzer Sinn: es heißt: Die verborgene Sprache der Blumen!


Victoria ist seit Geburt ein Waisenkind, welches von Pflegefamilie zu Waisenhaus und wieder zurück gereicht wird. Sie entwickelt sich somit zu einer wortkargen und menschenscheuen Kratzbürste. Mit 8 Jahren hat sie endlich das Glück, bei Elizabeth aufgenommen zu werden und die Erfahrung zu machen, umsorgt und geliebt zu werden. Sie lernt von ihr, dass jede Blume eine bestimmte Bedeutung hat, wie z.B.





Die Verbindung zu Elizabeth wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, denn auch sie hat eine Vergangenheit aufzuarbeiten, mit der Victoria nicht klar kommt.

Mit 18 Jahren ist sie nun volljährig und muss ihr eigenes Leben beginnen. Obdachlos und ohne Ausbildung schafft sie es, eine Blumenhändlerin von ihren Fähigkeiten zu überzeugen und baut sich darauf hinaus ein erfolgreiches Geschäft auf. Sie bindet Blumensträuße, welche eine eingeschlafene Beziehung wieder erweckt, welche die Einsamkeit eines Menschen verjagt und welche der solide Grundstein für eine Eheschließung darstellt. Sie lernt Grant - der ebenfalls die Sprache der Blumen spricht - kennen, kann aber aufgrund dessen, dass sie so unberechenbar und so verletzlich ist, seine Liebe nicht wirklich ertragen.

Es ist kein kitschiger Liebesroman, wie ihr jetzt vielleicht denkt, sondern eine wunderbare Geschichte eines Mädchens, dass durch die Sprache der Blumen versucht, ihr Leben so zu akzeptieren, wie es ist. Die Zeiten wechseln zwischen der 8jährigen und der erwachsenen Victoria hin und her, so dass eine Spannung entsteht, die kaum auszuhalten ist. Es ist ein ruhiges Buch, aber doch so fesselnd, dass man es nicht zur Seite legen mag.

Ob wohl im Blumenladen um die Ecke auch die Sprache der Blumen gesprochen wird?

Blumige Grüße an euch alle!
Meli

Dienstag, 11. Februar 2014

Die große Schwester der "dotted dream"

Vor einiger Zeit hatte ich euch meine Version der "dotted dream" von Ottobre gezeigt und ich hatte damals festgestellt, dass sie mir doch irgendwie zu klein ist (ich hab' sie ja nicht mal über die Schulter bekommen). Also musste eine große Schwester her und hier ist sie:



Ein bisschen andere Farben, aber trotzdem so schlicht und einfach wie ich es mag!



Innen auf einer Seite mit einer Reißverschlusstasche ...


... und gegenüber eine Einschubtasche.


Und da man ja immer nach dem Schlüssel sucht, findet der jetzt Platz an diesem Haken.



Nicht suchen braucht ihr nach weiteren schönen kreativen Dingen, denn die findet ihr ganz leicht beim Creadienstag!

Liebe Grüße
Eure Meli




Sonntag, 2. Februar 2014

Tasche im Papierformat

Wie berichtet, war ich am Donnerstag ja zum Bastelworkshop bei Carol. Und wir sind doch tatsächlich neben dem vielen Gequatsche und Genasche tatsächlich noch dazu gekommen, eine kleine Tasche zu basteln.



Als Goodie dazu gab's noch von ihr selbstgemachte Erdnuss-Caramel-Stückchen und eine Teelichtverpackung.


Um den Sonntag heute auch noch zu versüßen, gibt es Mohn-Schnecken.


Ihr wollt wissen, wie man die macht? Na ja, ein Rezept kann ich euch dafür nicht wirklich geben, denn dieses Wort wäre es nicht wert, da man eigentlich nur eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal und eine Packung Mohnback braucht: einfach den Mohn auf den Blätterteig streichen, zusammenrollen, in Scheiben schneiden und backen. Fertig! Das schaffen sogar Nicht-BäckerInnen! :-)

Habt noch einen schönen Sonntag!

Eure Meli

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