Freitag, 25. Mai 2012

Buchempfehlung: Die Kinderdiebin

Heute nun ein Blick in Milas zweiten Teil ihres historischen Kriminalromans.


Die Kinderdiebin
von Mila Lippke

Cecilie bringt das schwangere Dienstmädchen ihres Elternhauses in die Charité zum Entbinden. Doch es treten Komplikationen auf, die einen Kaiserschnitt erforderlich machen - zum Ende des 19. Jahrhunderts noch keine Selbstverständlichkeit wie heute! Der Säugling kann gerettet werden, doch die Mutter kämpft um ihr Leben. Und Cecilie kämpft an der Seite des Gerichtsarztes Hektor von Thorwald um das Leben des Neugeborenen, denn dieser wird aus der Charité heraus entführt. Als bekannt wird, dass ein zweiter Säugling entführt und die Mutter ermordert wurde, beginnt der Wettlauf mit der Zeit.

Auch der zweite Teil ist gelungen, obwohl ich zugeben muss, dass ich dem Rätsel um die verschwundenen Kinder recht schnell auf die Schliche gekommen bin und das Ende dann weniger überraschend war. Aber weitaus interessanter fand ich den historischen Hintergrund: für die Frauen war es neu, im Krankenhaus zu entbinden; Kaiserschnitte wurden schon regelmäßig in Notfällen durchgeführt, doch die Sterberate lag recht hoch; Kaiserschnitte wurden vom Bauchnabel zum Schambein vorgenommen ... Es ist gerade mal ein gutes Jahrhundert her und doch kommt es einem vor, als ob zwischen damals und heute mehrere hundert Jahre liegen. Eigentlich unvorstellbar, dass in dieser kurzen Zeit der Fortschritt solche großen Sprünge gemacht hat.

Fazit: sehr lesenwert!

Liebe Grüße
Meli

Kommentare:

  1. Oh... hört sich super interessant an... ich sollte auch mal wieder etwas lesen... öhm....

    Super-schönes Wochenende wünsche ich Dir, lieben Gruß

    Carol

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  2. Das klingt wirklich gut. Ich glaub das würde ich glatt auch mal lesen *klimperklimper* ;-)

    Liebe Grüße Ulli

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